Neue YEPS gesucht! – Bock auf Europa?

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Bock auf Europa?

„Wenn ich an Europa denke, dann kommt mir zuerst in den Sinn: a) komplizierte Gesetze und unverständliche Strukturen, b) Reisefreiheit und viele Sprachen, c) Euro und Schuldenkrise oder d) gar nichts“, fragt Hannah die SchülerInnen einer achten Klasse irgendwo in Deutschland. Die Klasse verteilt sich auf die vier Ecken, die meisten Jungen und Mädchen stehen bei Antwort d). „Ich habe mich eigentlich noch nie mit Europa beschäftigt“, gibt Cem auf Nachfrage zu. Er sei aber schon gespannt darauf zu erfahren, was die EU mit den geflüchteten Menschen hier zu tun hat.
Die europäische Flüchtlingspolitik ist nur eines von vielen EU-Themen, dass die Young European Professionals (oder kurz: YEPs) mit Gleichaltrigen erarbeiten. Dabei fördert sie die Bundeszentrale für politische Bildung und die Vertretung der Europäischen Kommission in Bonn. So wie diese kleine Szene beginnen die meisten unserer Einsätze. Wir wollen keinen reinen Fakten-Vortrag halten, sondern nach der Meinung der SchülerInnen fragen und neue Blickwinkel eröffnen. Dazu benutzen wir Simulationen, Planspiele sowie neue Medien. Unsere Methoden entwickeln wir oft selbst. Das willst du auch?
Dann mach mit bei den Young European Professionals!

Wer kann sich bewerben?

Wir suchen europainteressierte Jugendliche zwischen 16 und 24 Jahren. Du solltest Spaß daran haben, dein Wissen mit Gleichaltrigen zu teilen. Ob du dich erst seit kurzem für die EU interessierst oder schon „Europa-Experte“ bist, spielt für uns keine große Rolle. Ebenso ist für uns nebensächlich, ob du die Hauptschule besuchst, gerade Abi machst, Azubi bist, schon studierst oder in einem Freiwilligen Jahr unterwegs bist. Wichtig ist, dass du Lust und auch Zeit hast, gemeinsam mit einem erfahrenen YEP vor Schulklassen zu stehen und die (europäische) Welt zu erklären. Da die Arbeit im Netzwerk vor allem unter der Woche geleistet wird, solltest du dir vor einer Bewerbung überlegen, ob du die Möglichkeiten hast, mindestens zwei bis drei Mal pro Jahr einen Workshop anzubieten. Fahrtkosten und, wenn nötig, Ausgaben für eine Unterkunft übernehmen wir. Wir freuen uns über Bewerbungen von Menschen mit Beeinträchtigungen.

Was wir von dir wollen

Wir wollen dich als Person kennenlernen. Deshalb freuen wir uns auf kreative, überraschende, lustige, nachdenkliche und außergewöhnliche Bewerbungen. Bei der Bewertung schauen wir nicht (nur) auf die Inhalte, sondern vor allem darauf, wie du das Thema umsetzt. Erkläre jemandem in deinem Alter deine Antwort auf eine der folgenden Fragen:
a) Was bedeutet die EU für junge Menschen?
b) Ist Jean-Claude Junker der Chef von Angela Merkel?
c) Brauchen wir in fünfzehn Jahren noch die EU?
Sende deine Texte, Videos, Hörspiele, Zeitungen, Lieder, Gedichte oder was dir sonst noch einfällt zusammen mit einem kurzen Lebenslauf bis spätestens zum 30.12.2016 an die untenstehende Adresse.

edu:impact UG (haftungsbeschränkt)
Young European Professionals
Hauptstraße 14
56290 Buch / Hunsrück

Oder per E-Mail an: bewerbung2016@youngeuropeanprofessionals.eu

Wie geht es dann weiter?

Bis zum 11. Januar 2017 wird die Auswahlgruppe aus allen Bewerbungen etwa 30 Personen auswählen, die ins Netzwerk aufgenommen werden. Vom 27.-29. Januar 2017 findet der nächste Ausbildungsworkshop statt, zu dem alle neuen YEPs eingeladen werden. Dort wirst du nicht nur inhaltlich auf den neusten Stand gebracht, sondern lernst auch die anderen YEPs kennen und kannst dich mit ihnen über die Arbeit im Netzwerk austauschen. Anschließend beginnt der zweite Teil deiner Ausbildung, in dem du zum ersten Mal gemeinsam mit einem erfahrenen YEP vor einer Klasse stehst.

Wer wir sind & was wir machen

Die YEPs sind ca. 50 SchülerInnen, Auszubildende und StudentInnen aus ganz Deutschland, die gemeinsam Europa in die Klassenräume der Republik bringen. Mit Schulklassen und Jugendgruppen diskutieren wir über die aktuelle Flüchtlingspolitik, erarbeiten uns die Aufgabenverteilung der Europäischen Union oder überlegen, ob es wirklich an der Brüsseler Regulierungswut liegt, dass europäische Sprungtürme in Freibädern nie nach Süden ausgerichtet werden.
Wir sind keine Presseabteilung der Europäischen Union, sondern wollen schwierige und komplizierte Themen aus der Europapolitik ansprechen. Das nötige inhaltliche und methodische Wissen erwerben wir auf etwa drei Ausbildungsworkshops pro Jahr. Dort treffen wir uns, um mit ReferentInnen aus Politik und Wissenschaft über aktuelle Entwicklungen zu sprechen oder Grundlagenwissen zu festigen. Vor Ort überlegen wir gemeinsam, wie die Inhalte für SchülerInnen spannend aufbereitet werden können. Unterstützung erhalten wir dabei von der Bundeszentrale für politische Bildung und der Regionalen Vertretung der Europäischen Kommission in Bonn.
Infos zu den YEPs findest Du unter:
www.youngeuropeanprofessionals.eu & www.facebook.com/youngeuropeanprofessionals

Mit freundlicher Unterstützung von